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Fotos / Hamburg Bericht | Bilder

Jetzt muß ich etwas aufpassen, damit ich nichts Falsches schreibe, denn es gibt zumindest drei Personen, die diesen Bericht möglicherweise lesen werden und Hamburg mit Sicherheit besser kennen als ich. Am besten ich gebe euch einfach meine persönlichen Eindrücke, die ich am 1. Adventwochenende 2000 mitbekommen habe, wieder.

Erstes Adventwochenende bedeutet für zahlreiche Bewohner der Stadt und dem Umland nur eines: Einkaufen mit Weihnachtsmarktbesuch. Konsequenz: Tagsüber überfüllte Einkaufsstraßen mit geringer Möglichkeit zur individuellen Weggestaltung, abends Wahnsinnsgedränge in Weihnachtsmarktgegend, mit enormer Schwierigkeit zum gewünschten Punsch oder Glühwein vorzudringen.
Von einem Klischee habe ich glücklicherweise in den 3 Tagen meines Besuchs nichts mitbekommen, denn mir war fast durchwegs Sonnenschein beschert. :)

Nun gut, was schaut sich ein Wochenendtourist an?

Die Innenstadt. Wie erwähnt geprägt von Geschäftsstraßen, dazu kommen schöne alte Häuser, das Rathaus und zahlreiche Kirchtürme, die auch die Skyline der Stadt prägen. Hochhäuser sind hier nicht zu finden.

Quelle: GIV
Der Michel

Den Hafen bzw. einen Teil davon. Hier ankern auch historische Schiffe, die tw. als Museumsschiffe oder Restaurants genutzt werden. Zum hypermodernen Containerhafen bin ich allerdings nicht vorgedrungen.

Quelle: GIV
Hafen

Die Speicherstadt. Historische Industriedenkmäler lassen auf die frühere Handelsmacht Hamburg schließen. Die Lagerhäuser werden heute auch noch genutzt und auch durch stilistisch angepaßte Neubauten ergänzt. Hier liegt auch das Deutsche Zollmuseum, das neben Schmugglerware, deren raffinierte Verstecke, Karikaturen und humorvolle Zöllnerwitze auch Vergleiche von echten und gefälschten Markenprodukten präsentiert.

Quelle: GIV
Speicherstadt

St. Pauli/Reeperbahn. Tagsüber tot und ausgestorben wirkt der berüchtigtste Bezirk Hamburgs, aber auch nachts hat er angeblich viel von seinem "Schrecken" eingebüßt. Die Reeperbahn hat sich gewissermaßen gewandelt - hin zu einer Unterhaltungsstraße: Theater und "normale" Lokale prägen einen großen Teil obwohl Sexshops und einschlägige Etablissements klarerweise noch immer anzutreffen sind.

Den? Dom. Keine große Kirche versteckt sich hinter diesem Begriff, sondern ein Vergnügungspark - vergleichbar mit dem Wiener Prater - der jedes Jahr 3 mal für jeweils einen Monat seine Pforten öffnet.

Die Alster. Der typische Sonntagsspaziergang um die aufgestaute Alster (Unwissende könnten sie für einen See halten...) durfte nicht fehlen. Man erhält von hier nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Stadt bzw. auf sämtliche Türme, sondern auch auf die exklusivste Wohngegend der Stadt. So exklusiv, daß man nur durch Erbe oder Heirat in Besitz eines derartigen Hauses an der Alster kommen kann.

Quelle: GIV
Blick über die Alster auf die Innenstadt

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, daß Hamburg nicht die billigste Stadt ist, dennoch kann ich einen Besuch mit gutem Gewissen empfehlen.


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